auf
der Website meines Zwingers "von St. Stephan's Corner"! Vielleicht
sollte ich uns erst einmal vorstellen.
Mein
Name ist Hans-Georg Zentawer, meine Hausgenossen sind ein schwarzer und ein weißer
Puli. Ihre Namen verdanken sie einem bekannten ungarischen Aprikosenbrand, Barack
- Palinka. Die Weiße heißt Barack (Aprikose) und die Schwarze Palinka
(Schnaps).
Palinka ist ein direkter Ungarn-Import,
sie besitzt die vornehme Zurückhaltung der ehemaligen k u k Monarchie, während
die weiße Barack den rustikalen Charme des Ruhrgebiets verströmt. Wie
kommt man denn auf die Rasse Puli? Ich
bekam schon meinen ersten Hund mit 5 Jahren und bin mit vielen Hunden und Rassen
groß geworden. Irgendwann kam mal ein schwarzer, langhaariger Wuschel (siehe
Bild, Tobias "rechts") in unser Haus, und als der dann älter
wurde, stand für mich fest: Der Nachfolger ist langhaarig und schwarz!
Und was kam da infrage? Da blieb nur noch der Puli übrig. Eine
Entscheidung die jetzt etwa 25 Jahre zurückliegt und die ich nie bereut habe.
Bei
der Suche nach einem geeigneten Welpen konnte ich noch die große alte Dame
des Klubs für Ungarische Hirtenhunde, Frau Schleu, kennen lernen. Sie gab
mir auch die ersten Tipps für diesen reizenden Hirtenhund. Jetzt lebt schon
die dritte Generation dieser tollen Hunde bei mir. Von
allen den vielen Hunden meines Lebens sind mir die Pulis am meisten ans Herz gewachsen,
mit einem Puli können Sie reden, er hört Ihnen zu, strafen Sie ihn nie
zu Unrecht, das vergisst er Ihnen drei Tage nicht! Er ist eben eine Persönlichkeit,
sehr auf seinen Besitzer bezogen, Fremden gegenüber manchmal etwas zurückhaltend,
sehr kinderlieb, wachsam, relativ pflegeleicht, kurz ein idealer Kamerad der sich
auch bei Ihnen in einer Etagenwohnung wohlfühlen kann. Hauptsache seine Bezugsperson
ist bei ihm! Als intelligenter Hund lernt er
leicht, und vom Temperament her ist er das beste Gegenmittel zum Herzinfarkt.
In Ungarn heißt es: |